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Warmer
Bauch
aus Papier
und
Pappe
Er
galt schon lange vor Eröffnung der Expo als Vorzeigeobjekt: Auf dem
Westgelände gegenüber der blau-silbernen Cyclebowl
wölbt sich das wellenförmige weiße Dach des 90 Meter langen
und 45 Meter breiten japanischen Pavillons. Er ist das weltweit erste
Großbauwerk aus Pappröhren, entworfen und umgesetzt von Architekt
Shigeru Ban.
Vorbei
an Monitoren, die Besucher kurz in Geschichte und Philosophie des
Pavillons einweisen, geht es über eine Treppe hinein in den hellen und
warmen „Bauch" aus weißem Papier.
Eine
Brücke führt auf mittlerer Höhe quer durch den zweigeschossigen Bau zum
Terra Dome.
Auch
unten in den insgesamt fünf Inseln rechts und links der Brücke, dreht
sich alles um Klimaschutz, Kohlenmonoxid und globale Erwärmung.
Die
Inseln erinnern an die typische Architektur steinerner Gärten aus dem
Land der aufgehenden Sonne.
Architektonisch
und thematisch haben sich die Japaner eng an das Expo-Motto „Mensch -
Natur - Technik" gehalten.
(Text und Foto aus dem Expo Journal) |